Außerirdische Zivilisationen

Um die Entwicklung des Menschen auf der Erde zu verstehen ist es wichtig anzuerkennen, dass es außerirdische Zivilisationen gibt, die auf unterschiedliche Art auf die Entwicklung des Menschengeschlechts Einfluss nehmen. Die Gemeinsamkeit von Mensch und Vertretern außerirdischer Welten ist die Eigenschaft des „beweglichen Verstandes“, als Unterscheidung zur Tierwelt mit einem unbeweglichen Verstand. Der Unterschied besteht darin, dass die außerirdischen Zivilisationen keine Seele besitzen, was bedeutet, dass sich deren Gefühlswelt von der unseren wesentlich unterscheidet.

Das Merkmal der außerirdischen Zivilisationen ist ein – im Vergleich zu unserem – äußerst hoch entwickelter Verstand, weswegen Vissarion Begriffe wie „Verstandeswelt“ oder „Verstandesbrüder des Weltalls“ verwendet. Im Menschen dagegen treffen – erstmalig in der gesamten Schöpfung – zwei Welten aufeinander: Eine starke Gefühlswelt, genährt durch die Seele, und ein Verstand, der durch die Gefühlswelt „eingenebelt“ wird, und daher – im Vergleich zu der Verstandeswelt – auf einem äußerst niedrigen Niveau agiert.
Die Verstandeswelt war nicht in der Lage zu erkennen, wohin diese junge Zivilisation auf der Erde steuert. Ihre wilden Auswüchse waren ihnen völlig unverständlich. In der Folge gab es zwei unterschiedliche Strömungen innerhalb der außerirdischen Welten.
Die Vertreter der einen Richtung waren bereit, der Menschheit zu helfen, auf einen „vernünftigen“ Weg zu gelangen, indem sie – die Psyche des Menschen berücksichtigend – einige Lehren in verschiedenen Bereichen der Erde etablierten, die von Zeit zu Zeit an die Fortschritte der Menschen angepasst oder durch neue Lehren ersetzt wurden.
Die Vertreter der anderen Richtung sahen in der Unberechenbarkeit der menschlichen Gesellschaften eine Gefahr für das Weltall. Sie beschlossen deshalb, die Menschheit zur Selbstvernichtung zu führen, was sie insbesondere durch die Einführung des Geldsystems versuchten. Eine direkte Zerstörung der Menschheit ist ihnen aufgrund der Gesetze des Schöpfers nicht gestattet.

Einflussnahme außerirdischer Zivilisationen auf die Menschen mittels ausgewählter Medien

Der Lehrer gibt zu Bedenken, dass ein Medium niemals imstande sein wird, die Absichten der Quelle der Information einzuschätzen. Denn beide Seiten der Verstandeswelt benutzen Medien, um ihre Ziele zu verfolgen. Das Vertrauen eines Mediums wird stets dadurch gewonnen, dass vertraute Bilder verwendet werden, die im Medium (und auch bei denen, die dem Medium zuhören) einen erhabenes Bild erzeugen. Als Quelle der Botschaften werden entweder hochstehende Namen aus der Hierarchie der jeweiligen außerirdischen Zivilisation genannt, oder aber Namen aus dem vertrauten religiösen Bereich, wie Jesus, Maria, oder einer der sogenannten Heiligen Brüder.
Damit wird auch die Wichtigkeit und Glaubhaftigkeit der Informationen definiert. Die Zuhörer dieser Botschaften – und auch das Medium selbst – stehen in dem Glauben, etwas ganz Besonderes zu wissen, was sie von der übrigen unwissenden Menschheit unterscheidet, was wiederum das Gefühl der Besonderheit in Richtung Hochmut steigert. In Wahrheit aber lenken diese Lehren von der eigentlichen Bestimmung der Menschheit ab, was unvermeidlich ist, da die Vertreter der Verstandeswelten die Gesetze der Seele nicht kennen.

Der Entwicklungsweg des Menschen unterscheidet sich von dem der Bewohner des Weltalls

„Denn seit der Zeit, als der Himmlische Vater das Geistige Gewebe mit einer besonderen Vorzeichnung in den menschlichen Körper hineingelegt hatte, beschreitet die Menschheit einen Weg, der dem Verstand des ganzen Weltalls nicht wesenseigen ist. Dies hat einst große Verblüffung bei allen Beobachtern hervorgerufen, die sich in der Nähe der Oberfläche der Mutter Erde befanden.
Da der Mensch sich auf einem unbekannten Weg bewegte, konnte er leicht ins Chaos abgleiten und eine Vielzahl von Fehlern machen, für welche er unweigerlich Bestrafungen erleidet. Und so hat der Verstand im Weltall über viele Jahrhunderte versucht, dem Menschen zu helfen, seinen Entwicklungsweg zu berichtigen. Während die Außerirdische Welt die Entwicklung der Menschheit beobachtete, ist sie einst zu der richtigen Schlussfolgerung gekommen, dass für den Menschen die geistige Entwicklung charakteristisch ist, jedoch auf keinen Fall die wissenschaftlich-technische. Und so hat sie begonnen, auf ihre Weise dabei mitzuwirken. Zu der Feststellung, dass die Menschheit ihren eigenen Gott hat, ist der Außerirdische Verstand allerdings erst gelangt, nachdem er das Leben der Menschen ausgiebig studiert hatte und seinerzeit erkannte, dass jemand das menschliche Geschlecht fürsorglich und geduldig führt. Denn der Außerirdische Verstand hat keinerlei Beziehung zum Himmlischen Vater, weil niemand außerhalb der Erde Geistiges Gewebe besitzt.
Euer Vater verkündet niemals Seine Göttlichen Pläne, denn in Ihm ist die Wahrheit, und die Wahrheit benötigt keine zusätzlichen Überlegungen. Darum weiß niemand im Weltall von dem Weg, welchen der Vater dem Menschengeschlecht bereitet. Daher auch der natürliche Versuch vonseiten des Weltalls, die Menschen durch das Bewusstsein zur geistigen Entwicklung zu bringen. Und im Sinne des Alleinigen haben hoch entwickelte Welten auf der Erde die verschiedensten Übungen verbreitet, die angeblich die Geistigkeit entwickeln, so wie auch viele weise Gedanken, die angeblich zur Geistigkeit führen sollten. Und eben auf diese Weise wurden auf der Erde – orientiert an der Grundlage des Bewusstseins des Menschen – die grundlegenden geistigen Wege offenbart, welche dann die Weltkulturen erschaffen haben.“

Letztes Testament: Vorverkündigung, Vers  85ff.

Es gibt viele außerirdische Welten

„Außerirdische Welten gibt es sehr viele. Sie zählen Millionen. Sie entwickeln sich auf dem Weg der völligen Entfaltung des Verstandes, auf dem ihr euch nie bewegen werdet. Denn mit dem Entstehen des Geistigen Gewebes des Himmlischen Vaters, welches das Wesen von jedem von euch ist, eröffnete sich im Weltall zum ersten Mal ein einzigartiger Aufstiegsweg, der noch von niemandem begangen wurde, obwohl viele außerirdische Welten Millionen Jahre älter sind als die Welt der Erde.“
„Seit jener Zeit, als der Mensch seine Einzigartigkeit offenbarte, widmete das Weltall seine angespannte Aufmerksamkeit diesem unbekannten Entwicklungsweg und begann ihn zu studieren. Denn im Weltall weiß niemand, was Liebe ist, da nicht eine Welt das Geistige Gewebe besitzt, weshalb der Weg der Entfaltung der Seele keinem bekannt ist. Die Tatsache aber, dass sich viele Vertreter der außerirdischen Vernunft mit Worten der Liebe an euch wenden, ist nur das Benutzen einer Terminologie, die eurem Herzen nahe steht.“
Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 6, Frage 70

Was unterscheidet sie von uns Menschen hier auf der Erde, und was haben wir gemeinsam?

„Euer materieller Körper und alle euch ähnlichen Wesen außerirdischer Welten besitzen einen beweglichen Verstand, und zur anderen Form der Verstandesentwicklung gehören alle Vertreter der Tierwelt. Für den beweglichen Verstand ist charakteristisch, dass seine Tätigkeiten überhaupt nicht an die Lebenstätigkeit des materiellen Körpers, dem er zugehörig ist, gebunden sind.“
Letztes Testament: Die Letzte Hoffnung, Kap 2, Vers 47ff.

„Eure älteren Verstandes-Brüder kamen einst, nachdem sie eure Entwicklung einige Zeit studiert hatten, zu dem Schluss, dass Jemand euch führt, jemand, zu Dem sie keinerlei Beziehung haben.
Die Beschaffenheit des Daseinsgesetzes eures Vaters ist derart, dass die Welt des Verstandes im Weltall absolut nicht in der Lage ist, das Dasein des Großen Gottes des Menschengeschlechts auf irgendeine nur mögliche Art und Weise festzustellen. Aber sie sind fest davon überzeugt, dass es Ihn gibt.“

Letztes Testament: Die Letzte Hoffnung, Kap. 1, Vers 58ff.

Zwei Lager unter den außerirdischen Zivilisationen
„Während der langen Entwicklungszeit der Weltvernunft kam es einst zu einer ernsthaften Spaltung.
Auf deren Grundlage sich zwei gegenüberstehende Lager entwickelten: eine Art positive und negative Welten.
Diese lang vergangenen Zeiten wurden durch die Erscheinung der Zivilisation Luzifers gekennzeichnet, die sich vom gemeinsamen Entwicklungsweg der Vernunft entfernte und sich auf einem anderen Weg entwickelte, doch die Harmonie des materiellen Daseins nicht verließ. Über diese Geschichte erzählt die Heilige Schrift kurz. Das ist die Legende vom gefallenen Engel, wo einer der Engel vor dem Antlitz des großen Schöpfers rebellierte, doch vor dem Schöpfer der materiellen Welt.
Diese beiden materiellen Welten bekriegen sich nie offen. Das erlaubt die Größe ihres Verstandes nicht, denn ihnen ist sehr wohl bewusst, wie katastrophal die Folgen sein werden, da die technischen Möglichkeiten unwahrscheinlich gewaltig sind.
Doch indem sie sich im Weltall ausbreiten, versucht jede dieser Welten den größten Einfluss auf die eine oder andere junge, sich entwickelnde Welt, zu bekommen, wobei die Bedingungen einer Einwirkung für alle die gleichen sind: sie dürfen die Grenze des gewaltsamen Einflusses in die Entwicklung der jungen Welt nicht überschreiten.
Unter solchen Bedingungen versuchen heute zwei sich gegenüberstehende Welten auf jeden von euch Einfluss zu nehmen.“

Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 6, Frage 71

Eine reale Gefahr für das Weltall geht von den Menschen aus

„Der Teufel darf sich nicht unendlich lange entwickeln, denn wenn der Virus des Bösen in den außerirdischen Raum dringt, so wird das Weltall vernichtet werden.“
Letztes Testament: Buch der Ansprachen, Kap. 30, Vers 42.

Den menschlichen Verstand kann man leicht beeinflussen

„Während der langen Zeit seines Daseins, als er sich auf dem Niveau des Reiches der Macht bewegte, lernte der Mensch, nur auf sein Bewusstsein zu hören und es zu entwickeln, nicht aber sein Geistiges Gewebe. Und jetzt vertraut ihr nur der Stimme eures Verstandes.
Doch Ich sage euch wahrlich: Der menschliche Verstand ist zu jung und primitiv. Man kann ihn leicht in verschiedene Richtungen führen seitens eines höheren Verstandes.
Der Verstand der anderen Welten, die euch zu führen versuchen, übersteigt tausende Male den Verstand von jedem von euch. Und es ist nicht schwer, in euer Bewusstsein einen scheinbar logisch richtigen Gedanken zu legen, als würde er euch zum Licht führen, der jedoch eigentlich in eine Grube führt.  Und des Weiteren, in Abhängigkeit von der Reinheit der Seele und der Fähigkeit, der Stimme des Herzens zu vertrauen, nehmt ihr den entstandenen Gedanken auf und bringt entweder Licht oder Finsternis. Wobei ihr die Finsternis mit dem vollkommenen Glauben bringt, es sei Licht. „

Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 6, Frage 72

Wie die Vertreter außerirdischer Zivilisationen das Vertrauen des Mediums erlangen

„Am Anfang gibt man dem Menschen die Möglichkeit, das zu sehen, was man mit einem gewöhnlichen Sehvermögen nicht erblicken kann.
Dann versucht man mit Zeichen- oder Sprechformen die Empfänglichkeit des Bewusstseins zu testen.
Und weiterhin, indem man das Niveau der Empfänglichkeit des Bewusstseins berücksichtigt, wird dem Menschen jene Information gegeben, an die er glaubt. Dies wird von wunderbaren, lebendigen, sichtbaren Bildern begleitet.
Da er nicht auf die gewachsene innere Bedeutsamkeit achtet, fühlt der Unglückliche das Bedürfnis, der Welt das „einzigartige Wissen“ zu offenbaren, das vorerst nur ihm bekannt ist.  Viele der Unglücklichen sehen die lebendigen Gestalten der sich an sie wendenden „Heiligen“, der „Mutter Maria“, „Jesus“ oder „Meister aus Shambala“ oder andere „östliche Meister“.  Und diese offenbaren ihnen das Geheimnis der baldigen Wiederkunft und das, was sie den Menschen mitteilen müssen, damit sie gerettet werden und zur höheren Vollkommenheit gelangen.
Doch es gibt auch solche, die einem besonderen Einfluss unterliegen. So einem Unglücklichen wird logisch bewiesen, dass ihm der Stempel einer außerordentlichen Auserwähltheit aufgedrückt worden ist, und dass sich scheinbar der Himmlische Vater selbst an ihn wie an einen Sohn wendet, den Er zur Rettung der Menschheit ausgesandt hat.“

Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 6, Frage 73

Vorsicht beim Empfangen von Informationen

„In den Zeiten, wo dem Menschengeschlecht die Rettung offenbart wird, wird der Teufel seine Glasmurmeln über die Erde verstreuen – während von Gott eine Perle herabgesandt wird; damit jene, die mit den Glasmurmeln in Berührung kommen, das Interesse an der Suche nach der Perle verlieren, da sie die anderen für ebensolche halten; und damit die anderen, die mit der Perle in Berührung kommen, an ihrer Echtheit zweifeln, wenn sie die Glasmurmeln sehen.“
Letztes Testament: Buch der Ansprachen, Kap. 18, Vers 54ff.

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