Apokalypse – Jüngstes Gericht

Ausgehend von dem zuvor beschriebenen Zustand der menschlichen Gesellschaft stellt sich die Frage: Wie kann und wird sich die Menschheit weiterentwickeln, ausgehend von der jetzigen Epoche des Raubtiers, die auch weniger dramatisch als Zeitalter der Macht bezeichnet wird, welche in ein Zeitalter der Seele übergehen soll?

Anders gefragt: Wird die Menschheit imstande sein, aus eigener Anstrengung einen Quantensprung in ihrem Verhalten zu vollziehen, um den unvermeidlichen Zusammenbruch der Gesellschaft, sowie die andauernde Zerstörung der Natur, aufzuhalten und in harmonische Bahnen zu lenken?

Vissarion gibt dem keine Chance. Es bedarf einer Zäsur, einer globalen Reinigung, welche – nach Vissarions Verständnis – Mutter Erde vollziehen wird, wobei der Zeitpunkt, sowie Art und Weise der Reinigung, unbekannt bleiben. Was den Zeitpunkt anbetrifft, so ist Vissarions Aussage die, dass wir uns schon lange in der Phase befinden, die wir auch als das Jüngste Gericht bezeichnen. Nur die Intensität wird weiter zunehmen. Der physische Tod eines sehr großen Teils der Menschheit sei aber unvermeidlich, da diejenigen unter uns, die aufgrund ihrer Negativität nicht imstande sind, die Entwicklung in eine neue harmonische Gesellschaft mitzutragen, von der Erde verschwinden müssen. Dafür wird Mutter Erde sorgen, wobei Sie die Mittel der Reinigung selbst wählt. Nur die „Menschen guten Willens“, wie ich sie gelegentlich nenne, dürfen auf der Erde bleiben.

 

Übergang vom Reich der Macht zum Reich der Seele
„Heutzutage beginnt die Periode des Übergangs vom Niveau des Reiches der Macht zum Niveau des Reiches der Seele. Die ganze Daseinswelt des Menschengeschlechts befand sich bis jetzt auf dem Niveau der Macht. Doch heute muss dieses Niveau im Nichtsein verschwinden. Und das bedeutet, dass auch jener, leider wesentlich größere Teil der Welt, der fest mit dem wilden Niveau verwachsen ist, sein Dasein beenden wird.“ 
Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 5, Frage 62

Mutter Erde vollzieht die Reinigung
„Der Mensch soll niemanden beschuldigen und noch weniger – ihn bestrafen. Deshalb fällt die Zeit des Jüngsten Gerichts in jene Periode, in der die Mutter Erde die Last des menschlichen Wahns nicht mehr aushält, und darum die Sünde auf sich nimmt, die Strafe umzusetzen. Sie wird jene Körper für immer zerstören, die eine Erleuchtung nicht wünschen und weiterhin Kälte ausstrahlen.“
Letztes Testament: Buch der Ansprachen, Kap. 27, Vers 6ff.

„Das Wesen der gramvollen Zeit und der Fall der Blinden besteht darin, dass die Mutter Erde die Leiden nicht aushält, die ihr von euch zugefügt werden. Und sie beginnt sich nach den strengen Gesetzen des materiellen Daseins zu verteidigen, wo es das Gute und Böse nicht gibt.
Sie wird sich verteidigen, indem sie euch mit fürchterlichen Krankheiten bestraft und eure Bauten zerstört. Denn sie ist lebendig! Bedenkt dieses!“

Letztes Testament: Fragen und Antworten, Teil 5, Frage 63

Das Jüngste Gericht – keine Rache Gottes
„Das Jüngste Gericht ist nicht das Bestreben des Herrn, Seine unvernünftigen Kinder zu bestrafen, sondern eine Unvermeidlichkeit, auf die sich jene zu bewegen, die hartnäckig Sein Wort abweisen. Diese Unvermeidlichkeit wurde nicht vom Himmlischen Vater geschaffen, sondern vom unerschütterlichen Gesetz des materiellen Daseins.“
Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 5, Frage 63

„Wahrlich, das sage Ich euch: Der Himmlische Vater bestraft niemals jemanden. Wer heute das Gegenteil behauptet, ist ein Unglücklicher, der die große Herrlichkeit Gottes schmälert. Erkennt Seine unendliche Herrlichkeit!“
Letztes Testament: Treffen mit Vissarion, Teil 5, Frage 63

Rettung – durch Glaube und Reinheit der Seele
„Die Psychologie vieler Menschen ist so beschaffen, dass sie sich daran gewöhnt haben, Jahrhundert um Jahrhundert die Wiederkunft zu erwarten, ohne sie jedoch zu erreichen.
Eine riesige Menge Gläubiger hat die Wahrheit darüber, dass die Rettung des Menschen von seinem Glauben abhängt, nicht ausreichend verstanden.
Wahrlich, Ich sage euch: Der Glaube ist das Tor, das euch mit Gott verbindet und hilft, zusätzlich geistige Kräfte zu bekommen, dank derer ihr fähig sein werdet, der Versuchung zu widerstehen und eure Seele zu läutern, womit ihr auf dem Weg zur Rettung fortschreitet. Denn eure Rettung ist die Reinheit der Seele.
Die Reinigung der Seele von lasterhaften Ablagerungen und ihre weitere Entwicklung ist nur durch die Handlungen des Körpers möglich. Deshalb müsst ihr euch heute über Folgendes bewusst werden: Zu sagen „Ich glaube“, ist noch nicht die Rettung. Ebenso ist, das Wort Gottes wunderbar zu kennen und regelmäßig die Zeremonien auszuführen, lediglich die Grundlage, auf der man zur Rettung kommen kann.
Sich der Rettung nähern kann nur jener, der in seiner Seele Licht und Wärme zu den Schöpfungen Gottes und der Natur empfindet, im Bestreben, den Mitmenschen unermesslich Seelenwärme hinzureichen, ohne etwas dafür zu verlangen, in der Fähigkeit, auf Kälte, die sich gegen dich richtet, nicht mit Kälte zu antworten, was für einen Schmerz sie dir auch bereiten mag.“

Letztes Testament: Buch der Ansprachen, Kap. 27, Vers 13ff.