Liebe – Nächstenliebe

Aus dem Neuen Testament kennen wir die Aufforderungen „Liebe Gott! Liebe deinen Nächsten!“. Ja sogar „Liebet eure Feinde! Segnet die, die euch verfluchen; tut Gutes denen, die euch hassen; betet für die, die euch misshandeln und verfolgen.

Vissarion bekräftigt diesen Aufruf, der die Grundlage der Lehre darstellt, die vor 2000 Jahren gegeben wurde.

Wer aber ist unser Feind? Prinzipiell gesagt: Es gibt keine Feinde! Wir erklären lediglich denjenigen zum Feind, der unseren Vorstellungen und Wünschen entgegensteht. In Wahrheit aber ist er unser Helfer, der uns zur Möglichkeit verhilft, einen nächsten Schritt in unserer geistigen Entwicklung zu machen, indem wir der Versuchung widerstehen, irgendeine Form auch nur der geringsten Aggression ihm gegenüber zu zeigen, nicht einmal zu denken. In diesem Sinne erfüllen wir die Aufforderung des Lehrers, Ihm gleich zu sein, es Ihm gleich zu tun.

„Liebe Gott! Und liebe deinen Nächsten!“
„Viele Worte wurden in der heutigen Zeit über den Glauben geschrieben, viel wurde darüber philosophiert. Doch noch immer kann niemand erkennen, dass die ganze gewaltige Menge geschriebener Bücher in nur zwei Zeilen zusammengefasst werden kann: Liebe Gott! Und liebe deinen Nächsten!
Denn wer zu lieben vermag, der würde niemals etwas Gottwidriges tun.“

Letztes Testament: Vorverkündigung, Vers 174ff.

„Heutzutage beeilen sich viele Kinder Gottes, darüber zu sprechen, wie sehr sie Gott lieben.
Doch es gibt auch andere, die versuchen, weise darauf hinzuweisen, dass man nicht lernen könne, das Größere zu lieben, wenn man nicht zuvor gelernt habe, das Kleinere zu lieben.
Bedarf es denn irgendeiner Anstrengung, um die Liebe selbst zu lieben?
Um den zu lieben, der euch liebt, muss man sich nicht anstrengen.
Den Nächsten und die Umwelt zu lieben, ist eure eigentliche Aufgabe.“

Letztes Testament: Buch der Ansprachen, Kap. 40, Vers 9ff.

„Liebe deine Feinde!“
„Jahrhundert um Jahrhundert habt ihr das Gebot bewahrt und überliefert, welches aber in dieser ganzen langen Zeit noch niemand erfüllt hat und welches da lautet:
„Liebet eure Feinde; segnet die, die euch verfluchen; tut Gutes denen, die euch hassen; und betet für die, die euch Böses tun und euch verfolgen.“

Letztes Testament: Vorverkündigung, Vers 174ff.


Wir ernten nur, was wir zuvor gesät haben
„Natürlich, wie leicht ist es, zu sagen, dass jemand etwas falsch macht und sich aus irgendeinem Grund so zu euch verhält. Wie aber soll er sich anders verhalten? Er gibt euch das, was ihr in die Seele aufnehmen sollt. Er übergibt euch das, was ihr verdient habt, und das ist nicht seine Schuld. Zu euch kehrt nur zurück, was ihr ausgesät habt.
Und wenn zu euch als Antwort viel Schmerz kommt, so ist das alles das Gesäte. Darf man denn eilen, jemanden zu verurteilen? Nehmt diesen Fruchtsegen entgegen, das ist eure Ernte.“

Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 7, Kap. 24, Vers 142

Seelenwärme schenken – Titanische Arbeit
„Von nun an sollt ihr unfähig sein, Kälte zu bringen. Niemals, unter keinen Bedingungen und unter keinem Banner habt ihr das Recht, über jemanden auch nur schlecht zu denken.
Der Weg des Lichtes ist das Bestreben, seine Seele zu öffnen und den Mitmenschen unermesslich Seelenwärme zu schenken, ohne etwas als Gegenleistung zu erwarten.
Wobei du bestrebt sein wirst, auch jenen zu wärmen, der dich danach beleidigen wird.“

Letztes Testament: Vorverkündigung, Vers 183ff.

„Denn man kann den Weg der Wahrheit nicht gehen, indem man sich maßlos nur leeren Klügeleien und Phantasien über etwas illusorisches Schönes hingibt.[/one_half]
Der Weg der Wahrheit, insbesondere in der Epoche der heutigen Erfüllung, die über das Schicksal des menschlichen Geschlechts entscheidet, ist in erster Linie eine titanische rechtschaffene Arbeit des Sieges über sich selbst, was im Laufe der ganzen Geschichte eures Daseins eure Kräfte überstieg, mit welchen glänzenden Namen und Titeln ihr euch auch beladen habt.
Ich sage euch wahrhaft, dass ihr euch die ganze Schwierigkeit, die euch auf dem Wege der Wahrheit in dieser Zeitperiode eures Werdegangs erwartet, gar nicht vorstellen könnt.“

Letztes Testament: Die Zeit der Wende, Kap. 8, Vers 73ff.

„… eine Veränderung eurer Wahrnehmung der geschehenden Realität muss  unbedingt vonstatten gehen
… durch eure titanische Arbeit in einer kurzen Zeitspanne, wobei ihr das eine Prisma, das für euch die ganze Realität bricht, durch ein anderes – wahres und ewiges – austauscht.“

Letztes Testament: Die Letzte Hoffnung, Kap. 15, Vers 1,2.

Den Sohn lieben
„Der Glaube an den Himmlischen Vater, das ist zuallererst der Glaube an Seinen Sohn, der von Seinem Vater kommt, um die lebensspendende Wahrheit zu offenbaren. Und das Geheimnis des echten Glaubens besteht in eurer Liebe zu Ihm.
Denn wenn jemand würdig diese Liebe erreicht, hat er keine Zweifel mehr.
Vieles musste Ich früher sagen und heute sage Ich euch: Was hat es für einen Sinn, über den Glauben an seinen Herrn zu sprechen, wenn ihr Seinem Sohn nicht glaubt, der zu eurem Wohl gekommen ist?“

Letztes Testament: Buch Ansprachen, Kap. 26, Vers 33ff.