Geben und Nehmen

Der Mensch lebt um zu geben.

„Tue unermesslich Gutes. Hilf auch jenen, die dich nachher verletzen können. Denkt daran! Der Mensch lebt nicht, um zu nehmen, sondern um zu geben. Nur dies formt und reinigt die Seele.“
Letztes Testament: Ansprachen, Kap. 20, Vers 11ff.

„Im Paradies sammeln sich heute jene, die später die würdige Grundlage einer zukünftigen Menschheit bilden werden. Seid vernünftig, denn ins Paradies kommt nur jene Seele, die gelernt hat zu geben, und nicht zu nehmen. “
Letztes Testament: Fragen und Antworten – Teil 1, Frage 4

Dem Anderen das Bessere überlassen

„Begehre nicht das bessere Eigentum der anderen, sondern erfreue dich nur daran.
Und wenn du wählen kannst, so nimm das Schlechtere und lass das Bessere den Anderen.“

Letztes Testament: 27. Gebot

Anhänglichkeit  an Komfort schadet der Seele

„Begegne den Schwierigkeiten des Lebens mit offenem Herzen und reinen Gedanken.
Sie wurden dir gewährt, um deine Seele zu formen.
Nur der Unvernünftige beklagt die Unbeständigkeit seines Lebens.
Die meisten Qualen wird jener erleiden, der den materiellen Gütern stärker anhängt,
Ebenso wie derjenige, der mehr nach dem Grundsatz des Nehmens als nach dem des Gebens lebt.“

Letztes Testament: 23. Gebot

„Wenn man aber den Menschen mit allem möglichen materiellen Komfort umgibt, so entwickelt sich in seinem Bewusstsein das Bedürfnis nach immer mehr Komfort, und die Seele wird dabei gefühllos.
Auf diesem Boden wird ausgiebig die Habgier gedeihen, die einer der gefährlichsten Feinde der menschlichen Seele und des Verstandes in der materiellen Welt ist.“

Letztes Testament: Ansprachen, Kap. 20, Vers 11ff.

Die Wärme der  Seele bedingungslos verschenken

„Denkt daran! Wenn das Äußere zum Inneren wird und das Innere zum Äußeren, dann hat eure Seele den rechtschaffenen Weg gefunden.
Das muss man so verstehen: Die Erscheinungen in der Umwelt soll man in sich aufnehmen und mit seiner ganzen Seele empfinden; und die Wärme der Seele, die sich in euch befindet und entwickelt, sollt ihr unermesslich der Umwelt hingeben.
Und euer Blick sei nicht darauf gerichtet, ob euch Gutes mit Gutem vergolten wird!“

Letztes Testament: Ansprachen, Kap. 22, Vers 85ff.