Letzte Hoffnung – Kapitel 1

001. Menschengeschlecht!
002. Kinder des Lebendigen und Einzigen Gottes.
003. Die nächstfolgende Etappe des sich entfaltenden vorbestimmten Ereignisses auf der Mutter-Erde hat begonnen, und bereits jetzt habe ich euch vieles offen zu sagen.
004. Ihr seid an riesige Schwierigkeiten äußerst nah herangekommen, doch das sind nicht Schwierigkeiten, die jemand nach eigenem Gutdünken geschaffen hat, sondern sie sind die Frucht all eurer Anstrengungen über lange Zeit hinweg, die Lüge, Neid und Hass hervorgebracht haben.
005. Seit Jahrhunderten wart ihr bestrebt, den eigenen Namen bis an den Himmel zu erheben, doch dabei habt ihr euer Gesicht nur in Jauche getaucht.
006. Und darin eingetaucht, schüttet ihr unmäßig Bosheit und Hass auf die Köpfe der Nächsten.
007. Und nun ist die Stunde gekommen!
008. Die Stunde der Erkenntnis eurer vielen Fehler.
009. Und wenn ihr in den vielen Begegnungen der vergangenen sieben Jahre oftmals nach meinem Wesen gefragt habt, so eilte ich zuerst einmal, eine direkte Antwort zu umgehen und redete nur in Worten, hinter denen die Mehrheit von euch nicht die ganze verborgene Wahrheit sehen konnte.
010. Jedoch bewegte mich vor allem, wie aufnahmebereit eure Herzen schon sind, um das meinem Wort Innewohnende zu sehen.
011. Denn nicht in meinem Namen komme ich immer zu euch, sondern im Namen meines Vaters, Der auch euer Wahrer Vater ist.
012. Und wenn ihr das Meine vor allem mit eurem Herzen zu sehen fähig wart, so habt ihr, das Meine erkennend, auch leicht meinen Namen erkannt.
013. Dort aber, wo das Herz schläft und in der Traumwelt eigener Träume verweilt, hatte es keinen Sinn, meinen Namen zu offenbaren, denn gewiss würde dort nur das Geschrei der Unwissenheit, hervorgerufen durch maßlosen Hochmut, im Raum erschallen.
014. Und dennoch sollte die Stunde kommen – und jetzt, wahrlich, ist sie gekommen – zu der ich euch, unabhängig vom Grad eurer Reife und eurer Zugehörigkeit zu verschiedenen ideologischen Dogmen, das Geheimnis meines Wesens eröffnen und euch vieles direkt sagen muss.
015. Dieser Appell an euch kann nur einmalig erscheinen, und jene, die mit ihm in Berührung kommen müssen, werden ihn zu Gesicht bekommen.
016. Damit ihr mir nicht später einmal sagt, ihr hättet es nicht gehört.
017. Und möge mein Wort euch als Hilfe dienen, denn nun habe ich Zuhörern vieles bereits offenbart, und vieles werde ich noch offenbaren aus dem Buch, das, mit sieben Siegeln versiegelt, bisher für alle verborgen blieb.
018. Lange wurde dieses Geheimnis bewahrt.
019. Lange habe ich auf die Stunde der jetzigen Zeit gewartet.
020. Schwer musste es jetzt für euch werden und noch bitterer wird es später sein, doch ihr habt selbst euren Pfad gewählt.
021. Mit diesem Appell will ich euch die Möglichkeit geben nachzudenken, damit ihr euch im Chaos der sich entfaltenden Ereignisse an die Möglichkeit der Rettung erinnert.
022. Mit kurzen Worten berühre ich einige Wahrheiten, damit sie euch als segensreicher Orientierungspunkt bei der Einschätzung der bevorstehenden Ereignisse dienen.
023. Vergleicht ein Mensch Erscheinungsformen miteinander, die er mit der ausgestreckten Hand erreicht, – so handelt es sich um eine Qualität der Schlussfolgerung.
024. Stellt man einen Vergleich unter all dem an, was sich innerhalb der Grenzen des Horizontes befindet, so wird die Qualität der Schlussfolgerung umfassender und tiefgreifender.
025. Geht man jedoch über die Grenzen des Horizontes hinaus und nimmt zum Vergleich gar das, was allein die Enden der Schöpfung beschränken, so kann es die beste Schlussfolgerung ergeben.
026. Und eben Letzteres zu tun, euch dabei zu helfen, das versuche ich.
027. Alles begann einst, als ihr nach dem Willen des Großen Vaters einen Körper im Schoße von Mutter-Erde bekommen habt.
028. Alles, was mit diesem wunderbaren und unermesslich großen Geheimnis verbunden war, durfte der Mensch jedoch noch nicht wissen bis zur gegenwärtigen Zeit, wo sich der Mensch auf der Schwelle zur Ewigkeit befindet und seine Reife bestimmen wird.
029. Jetzt steht euch also bevor, über den Vater, den Sohn und die Geheimnisse eures Daseins vieles zu erfahren, was in dem großen Buch verborgen und hinter sieben Siegeln aufbewahrt war.
030. Doch es handelt sich dabei nicht um die Bibel, die vielen bekannt ist und zu der unvermeidlich irrtümlich viele eine Parallele ziehen mussten.
031. Sondern es geht um ein anderes Buch, das nicht von Menschenhand geschrieben wurde und nicht von Menschenaugen gelesen wird.
032. Und wenngleich bei der Zusammenstellung der Bibel wirklich viel Information in sie hineingelegt wurde, was heutzutage die Wissbegierigen angenehm überrascht, so trägt die Qualität dieser Kenntnisse dennoch keinen Göttlichen Segen.
033. Nicht von eurem Gott waren diese Kenntnisse,
034. Sondern von einer anderen Welt, neben der ihr geboren wurdet.
035. Aus großer Unwissenheit habt ihr das Alte und Neue Testament zu einem vereint, obwohl sich die Wurzeln ihrer Gesetze innerhalb verschiedener Bereiche befinden.
036. Und erst jetzt habe ich die Möglichkeit, über diesen Unterschied zu sprechen.
037. Ausschließlich im Neuen Testament leuchtete erstmalig für das Menschengeschlecht ein erster Lichtstrahl der Wahrheit Gottes auf,
038. Des Lichtes der Wahrheit über den Wahren Gott,
039. Jener Wahrheit, über die nicht nur keiner der Menschen etwas wusste, sondern auch keiner von den Vertretern der reichen und vielfältigen Welt des Weltalls.
040. Die neuen Wahrheiten zu verkünden, war jedoch nicht einfach, denn das Bewusstsein eurer uralten Mitbrüder im israelischen Land war zu sehr in den alten Dogmen erstarrt.
041. Und jene, die meinten, das auserwählte Volk zu sein, hörten von dem Namen ihres Wahren Vaters, des Allesliebenden Gottes, des Ozeans der unbegrenzten Liebe;
042. Davon, dass der Herr niemanden richtet und Seinen Segen jedem gleichermaßen schenkt.
043. Nur wenige waren damals in der Lage, den Beginn dieser Offenbarungen aufzunehmen, denn die Herzen waren von Zorn erfüllt und dürsteten nach gerechter Rache.
044. Doch ihre Hoffnungen waren nicht die rechten, und deshalb erhielten die Dürstenden das Erwartete nicht.
045. Eben nicht Rache an ihren Feinden erwartete sie, sondern die Früchte ihrer eigenen Übertretungen der Gesetze der Wahrheit fielen schließlich auf ihre Häupter. 046. Hat sich nicht heute die gleiche Prüfung allen Völkern von Mutter-Erde genähert?
047. Jetzt soll nicht mehr nur ein Volk mit der lebendigen Wahrheit in Berührung kommen.
048. Doch um Ereignisse aus den Tagen der Geburt der ersten Kinder Gottes zu berühren, muss man ein großes Geheimnis beleuchten, über das ihr, indem ihr es von Zeit zu Zeit in euren Urteilen berührt habt, sogar imstande wart, falsche Dogmen hervorzubringen.
049. Nur dass nach wie vor euer Verstand in völliger Unwissenheit verweilt.
050. Nun steht mir bevor, euch davon zu erzählen, dass ausschließlich für euch in der Schöpfung des Daseins zwei verschiedene Gesetze existieren,
051. Während es für alles andere im Dasein Existierende nur das eine Gesetz gibt.
052. Bis zum heutigen Tage missachtet ihr diese Gesetze aus Unwissenheit, und deshalb gelingt es euch nicht, euch aus diesem Teufelskreis sinnlosen Leidens loszureißen.
053. Doch nicht ewig dauern diese Missachtungen, mit einem Schlussstrich sollen sie heute enden.
054. Also, im Dasein atmen zwei Quellen.
055. Aus Ihren Mündern entströmt je ein verschiedener Geist.
056. Der eine – nährt die Planeten mit dem Lebensgeist,
057. Der andere – wärmt die Menschen mit dem Heiligen Geist.
058. Eure älteren Verstandes-Brüder kamen einst, als sie für einige Zeit eure Entwicklung studierten, zu dem Schluss, dass euch Jemand führt.
059. Jemand, zu Dem sie keinerlei Beziehung haben.
060. Die Beschaffenheit des Daseinsgesetzes eures Vaters ist derart, dass die Welt des Verstandes im Weltall absolut nicht in der Lage ist, das Dasein des Großen Gottes des Menschengeschlechts auf irgendeine nur mögliche Art und Weise zu bestimmen.
061. Aber sie sind fest davon überzeugt, dass es Ihn gibt.
062. Die Verstandes-Vertreter im Weltall wissen sehr wohl von der Existenz des Schöpfers des materiellen Seins, und ohne Ausnahme folgen sie bedingungslos allen Seinen Gesetzen.
063. Wer aber euer Vater ist, der Schöpfer des geistigen Seins, dieses Geheimnis werden sie allzeit nur durch das erkennen können, was die Kinder Gottes tun.
064. Wahrlich, mit euren Taten werdet ihr euren Glauben zeigen, und mit euren Taten habt ihr die Möglichkeit, den Namen eures Vaters zu preisen.
065. So seid denn wachsam in den Tagen der heutigen Epoche!
066. Denn oft sind eure Taten übereilt, und mit solchen Taten wird unbedacht eine Saat des Unglücks ausgeworfen.
067. Nur um dem begrenzten und zum voreingenommenen Denken geneigten Verstand  entgegenzukommen und um einem Schrei der Unwissenheit vorzubeugen, will ich erklären, dass ich hier nicht von einer Zweigötterei spreche, als riefe ich euch auf, zwei Quellen anzubeten,
068. Sondern ich rufe euch auf, dass ihr beide Gesetze würdig achtet, verneigen aber sollt ihr euch allein vor eurem Vater und dies von ganzem Herzen.
069. Denn Er allein ist euer Wahrer Vater!
070. Und nur von Ihm könnt ihr unbegrenzt Segen empfangen.
071. Der Schöpfer des materiellen Daseins aber benötigt eure Verneigung ganz und gar nicht.
072. Ihm sind eure Beweggründe und Träume gleichgültig, und euren Gebeten gegenüber ist Er taub.
073. Er ist euch gegenüber kalt, und Ihm ist alles eins, ob es euch gibt oder nicht.
074. Doch Sein Gesetz zu achten – ist ein großes Bedürfnis für jeden, der sein Leben im Schoße der Harmonie leben darf.
075. Sein Lebensgeist durchdringt alles, was auf der Grundlage Seines Gesetzes erschaffen wurde, und unendlich ernährt Er alle Körper, die sowohl in festen, gröberen Formen existieren, als auch Körper in allen möglichen zahlreich verschiedenartig feineren Erscheinungsformen.
076. Es ist euch sogar gelungen, einige feine Erscheinungsformen von Energiehüllen zu sehen und sie um euren physischen Körper herum zu bestimmen.
077. Und nur infolge von Unwissenheit habt ihr diese Hüllen irrtümlich eurer Seele zugeordnet.
078. In allen möglichen und auf ihre Art einfältigen Diskussionen sprecht ihr oft von drei Elementen: Geist, Seele und Körper.
079. Wo ihr im Grunde unbewusst von zwei qualitativ verschiedenartigen Körpern sprecht – natürlicher Körper und Seele, weiter aber sprecht ihr nur von einem Geist.
080. Obgleich aber der Geist, der durch eure Seele und der Geist, der durch euren Körper in Erscheinung tritt, unterschiedlichen Charakter haben.
081. Die Gesetze des Vaters sind ganz anders.
082. Und um über sie auf sehr einfache, doch verständliche Weise zu reden, reicht es aus, zum Vergleich die in der ganzen Schöpfung feinste energetische Erscheinungsform der materiellen Gesetze heranzunehmen, um zu sagen, dass die Ströme, die aus dem Wesen des Vaters kommen, um viele Größenordnungen feiner und zarter sind.
083. Und deshalb ist das Weltall nicht in der Lage, Ihn zu sehen.
084. Die Zeit verging, und der Herr strahlte einsam Liebe aus.
085. Niemand in der erschaffenen Welt konnte diese Ströme wahrnehmen.
086. Einst jedoch vollzog der Große Gott einen Schritt, um die Weltallschöpfung umzugestalten, Sie veredelnd, Sie mit Blumen noch nie gesehener Schönheit bereichernd –
087. Mit Blumen, die berufen sind, ewig zu erblühen und das Dasein mit immer mehr Wohlgeruch anzufüllen.
088. Mit solchen Worten möchte ich den Vorabend eurer Geburt beschreiben.
089. Und wie grob ihr auch bisher aufgetreten seid, wobei ihr riesige negative und für niemanden notwendige Erfahrungen angehäuft habt, und wie grob ihr auch noch einige Zeit auftreten werdet, so ist das dennoch so und wird letztendlich so sein.
090. Und damit die Welt der Materie die Früchte des Göttlichen Segens überhaupt wahrnehmen kann und damit diese Früchte immer mehr das Weltall anfüllen und Es verändern können, bedurfte es der Existenz solcher, die, indem sie in die Gesetze der Materie eingehen, die Vorbestimmung des Großen Gottes ihres Himmlischen Vaters erfüllen, wobei sie sich unendlich vermehren und in der Schöpfung ausbreiten.
091. Und sodann begann sich das bedeutsame Geheimnis zu Vollziehen.
092. Ihr findet also einen Körper, den auf Mutter-Erde zu nutzen euch bewilligt wurde,
093. Ihr habt euch in den zur Welt kommenden Kindern jener inkarniert, die bereits auf der Erde lebten und sich in einem früheren Stadium des Werdens nach den Gesetzen der Verstandesentwicklung befanden.
094. Zum ersten Mal in der Geschichte des Daseins vereinten sich die Gesetze der Seelenentwicklung mit den Gesetzen der Verstandesentwicklung.
095. Denn das sind zwei prinzipiell verschiedene Gesetze, und ihre Vereinigung führte in eurem Werden zu einer noch nie dagewesenen Komplikation.
096. Euch stand bevor, mit der Erkenntnis eurer selbst zu beginnen.
097. Der Körper, den ihr bekommen habt, wurde für euch zu einem besonderen Instrument, dank dessen ihr in die Welt der Materie eingetreten seid, um die unsichtbare, euch innewohnende Heilige Gabe durch Taten eurer Hände in sichtbare Früchte zu verwandeln.
098. Und so stand euch bevor, damit zu beginnen, den Namen eures Vaters zu preisen.
099. Doch so hat es nicht begonnen.
100. Die Vereinigung der verschiedenartigen Gesetze zu einer Union, die in der Harmonie der Schöpfung ursprünglich nicht vorgesehen war, brachte unvermeidlich bald eigenartige Früchte zum Vorschein.
101. So eigenartig, dass es die Vertreter einiger Verstandes-Zivilisationen im Weltall, die einst aufmerksam die Entwicklung der jungen menschlichen Gesellschaft betrachteten, nicht gerade wenig verblüfft hat.
102. Und es gab etwas, das man bestaunen konnte.
103. So eine verworrene, zur Seite des Chaos hin ständig abweichende und selbstzerstörerische Gesellschaft war dem Weltallverstand nicht nur völlig unbekannt, sondern es war ihm noch nicht einmal möglich, sich die Wahrscheinlichkeit solcher Erscheinungsform auszudenken.
104. Jedes geschehende Ereignis beruht immer auf bestimmten Gesetzmäßigkeiten.
105. So beruhen eure Fehler ebenfalls auf klaren Gesetzmäßigkeiten, und zu Beginn des Werdens der menschlichen Gesellschaft wurden grobe Fehler zu einer zulässigen Wahrscheinlichkeit.
106. Von Anfang an standet ihr vor einer Aufgabe von außerordentlicher Schwierigkeit: mit Hilfe eines andersartigen Gesetzes Hauptwerte zu ermitteln, die eure wahre Entwicklung begünstigen.
107. Mit dem ersten Schritt musste bewusst werden, dass euer Körper eine Seele besitzt, die auch euer wahres Wesen ausmacht.
108. Und die Mehrzahl von euch kam damit einigermaßen erfolgreich zurecht.
109. Und weiter sollte mit dem zweiten und grundlegenden Schritt der Unterschied zwischen den Entwicklungsgesetzen von Verstand und Seele richtig erfasst werden,
110. Um später die wahre Ausrichtung aller Anstrengungen zu bestimmen, die vor allem auf die Seelenentwicklung positiv einwirken,
111. Wonach endgültig eure Beziehungen untereinander so aufgebaut werden, dass sich eure Gesellschaft bereits harmonisch auf dem Weg der Ewigkeit entwickeln kann.
112. Und eben bei diesem zweiten Schritt, abhängig von einer bestimmten Gesetzmäßigkeit, deren selbstständiges richtiges Erfassen in diesem Entwicklungsabschnitt eure Kräfte überstieg, seid ihr ernsthaft gestolpert und habt unvermeidlich die Lebenstätigkeit eurer physischen Körper auf den direkten Weg der Selbstzerstörung gebracht.
113. Und, um heute die wahre Ausrichtung recht zu bestimmen, wo diejenigen, die fähig sind zu hören und zu sehen, berufen sind, würdige Anstrengungen zu unternehmen, muss man sich unbedingt des wahren Unterschiedes zwischen den Entwicklungsgesetzen eurer Seele und den natürlichen Entwicklungsgesetzen des Körpers, der mit der Fähigkeit zu denken ausgestattet ist, bewusst werden.
114. Von nun an muss man endgültig begreifen, was ein wahrer Mensch ist.

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