Letzte Hoffnung – Kapitel 6

001. Doch bis zu dieser bedeutenden Wende stand euch während eurer ganzen Existenz bevor, in grellen, vielfältigen Farben von einer besonderen Seite eurer Lebenstätigkeit aus in Erscheinung zu treten,
002. Deren Erscheinungsweise sich grundsätzlich von der Erscheinungsweise mit einer ähnlichen Seite bei allen Vertretern des beweglichen Verstandes im Weltall unterscheidet.
003. Diese besondere Seite eures Lebens kommt bei allen möglichen Versuchen, das Wesen des Himmlischen Vaters zu bestimmen und mit Ihm in Kommunikation zu treten, zum Ausdruck.
004. Wobei diese Versuche, untereinander wegen des Egoismus voneinander abweichend, in einer großen äußeren Vielfalt erblüht sind.
005. Doch das war aufgrund der Besonderheiten eurer inneren Welt und dem Zustand des unfreien Verstandes unvermeidlich.
006. Unabhängig von der großen Anzahl aller möglichen Verstandes-Zivilisationen im Weltall drückt sich ihr Verhältnis zum Alleinigen auf der charakteristischen Grundlage des allen bewussten einheitlichen Entwicklungsgesetzes aus.
007. Allein auf der Mutter-Erde, wo die im Weltall einzigartige Menschheit existiert, drückt sich das Verhältnis zu Gott in großer verschiedenartiger Vielfalt aus.
008. Während das Gesetz der Seelenentwicklung ebenfalls ein für alle Kinder Gottes einheitlicher Aufstiegsweg hat.
009. Zum höchsten Verständnis dieser Wahrheit kann nur die einige Gesellschaft der Menschheit kommen.
010. Da aber die menschliche Zivilisation aus einer großen Anzahl verschiedenartiger Gesellschaften besteht, die auf der Grundlage der Gesetze des Egoismus voneinander getrennt sind, und selbst wenn das Verständnis von einem einheitlichen Weg im Bewusstsein der Vertreter verschiedener gesonderter Gesellschaften angenommen würde, so wird jede dieser Gesellschaften nach dem Gesetz des immer gleichen Egoismus sofort diese Wahrheit anpassen an das eigene, für diese Gesellschaft charakteristische Reden über Gott und über den Entwicklungsweg.
011. Wonach der kollektive Hochmut so einer Gesellschaft wesentlich anwächst.
012. Und obwohl sich die religiöse Seite im Leben der jungen Menschheit grundlegend von etwas Ähnlichem im Dasein der Vertreter des beweglichen Verstandes im Weltall unterscheidet, hat trotzdem gerade die außerirdische Welt des Verstandes eine bedeutende Rolle bei der Herausildung dieser Seite im Leben der menschlichen Zivilisation gespielt.
013. Dabei wurde von dieser Seite aus die Entwicklung der jungen Menschheit noch von einem nicht unwichtigen Ereignis beeinflusst,
014. Das dadurch gekennzeichnet war, dass einst im Weltall eine große und ausreichend entwickelte Zivilisation den gemeinsamen Entwicklungsweg aller anderen Verstandes-Brüder verließ,
015. Und ihre Lebenstätigkeit weiterführte, ohne die Gesetze der Harmonie zu übertreten, doch in Vielem verschiedene Ziele im Vergleich zu den anderen verfolgte.
016. Die Legende über diese Trennung ging in eigenartiger Form in die Schrift des Alten Testamentes ein als die Erzählung über den gefallenen Engel, die in einer bestimmten bildhaften Form unter Berücksichtigung des Entwicklungsniveaus der menschlichen Gesellschaft geschrieben wurde.
017. Die Verstandeswelt, die sich in zwei Richtungen verschiedener Ausdrucksweisen eigenständiger Anstrengungen in der Entwicklung geteilt hat, zeigt sich niemals in offenen Kämpfen zwischen den Vertretern dieser Richtungen.
018. Wenn sich ihre Interessen an irgendeinem Objekt oder an einer Erscheinung kreuzen, die vorerst noch keinem von ihnen gehören, so sind sie bestrebt, ohne sich gegenseitig zu hindern, Anstrengungen in Richtung verschiedener Ziele zu unternehmen, wobei sie alle aufgestellten Gesetze des Weltalls einhalten.
019. Auf diese Weise kreuzten sich einst die Interessen der Vertreter dieser zwei untereinander uneinigen Verstandeswelten im Leben der jungen Menschheit zu Beginn ihrer Entwicklung.
020. Und es wurden Anstrengungen mit verschiedenen Zielen unternommen.
021. In den Gesetzen des Weltalls existiert die natürliche Regel, die den entwickelteren Zivilisationen des beweglichen Verstandes erlaubt, die weniger entwickelten zu betreuen.
022. Dabei muss der Einfluss auf die junge, sich entwickelnde Zivilisation minimal sein und darf auf keinen Fall die Freiheit der Wahl der Betreuten beeinträchtigen.
023. Im Zusammenhang damit, dass der Seele eine vom Vater hineingelegte Antriebsbesonderheit zugrunde liegt, die die Seele ständig zur Suche und Bestimmung des vom Himmlischen Vater Kommenden treibt, empfand der erste Mensch eine unbewusste Neigung, in der offenbarten materiellen Welt das zu finden, wodurch sich am vollständigsten Jemand ausdrücken konnte, von Dem das Wohl und der Misserfolg des Menschen selbst abhing.
024. Das Bewusstsein des ersten Menschen bemerkte, was für eine große Bedeutung der Weisheitsgrad und die Qualität des Leiters der bestehenden Gesellschaft für deren Wohl hat und bemerkte ebenfalls eine große Anzahl verschiedener entstehender Situationen, die seiner Gesellschaft sowohl Nutzen als auch Verlust brachten, unabhängig von jeglicher Verbindung zu den Eigenschaften des Leiters dieser Gesellschaft.
025. Es fiel dem primitiven Bewusstsein des ersten Menschen, der sich unermesslich vor unverständlichen, mächtigen Naturerscheinungen fürchtete, in deren Wellen er sich als kleinstes Sandkörnchen fühlte, nicht schwer zu verstehen, dass hinter all dieser Offenbarung der Natur Jemand steht, der unendlich mächtiger und groß ist, nach Dessen Laune angeblich all diese Erscheinungen und Abwechslungen aller möglichen Ereignisse im Leben des Menschen geschehen.
026. Und da der Mensch bereits mit dem Verstand erkennen konnte, dass man einen zornigen Mitbruder mit dargebrachten Gaben, die seine egoistischen Gefühlsbedürfnisse zufriedenstellten, leicht beschwichtigen konnte, so wirkte sich dieser primitive Stereotyp für lange Zeit auf das Verhalten des Menschen aus, der versuchte, wechselseitige Beziehungen zum Himmlischen Vater aufzubauen.
027. Durch dieses natürliche Verständnis, das dem jungen Verstand zugänglich war, habt ihr begonnen, eine besondere Seite in eurer Lebenstätigkeit zu formen, dank derer euch bevorstand, bis zum heutigen Tag zu versuchen festzustellen: was gereicht zum Wohle und was – zum Schaden; was ist Gott gefällig und was – nicht?
028. Einige Vertreter des Verstandes des Weltalls, die selbstständig die Lebenstätigkeit der sich in den Anfängen der Entwicklung befindenden jungen Menschheit untersucht haben, lenkten ihre Aufmerksamkeit auf einige grundlegende charakteristische Umstände.
029. Bei der Analyse der charakteristischen Besonderheiten in der Lebenstätigkeit der menschlichen Zivilisation, die in großer Vielfalt auftraten, wurde die Schlussfolgerung gezogen, dass Jemand den Menschen führt.
030. Dabei ist es unmöglich, Jenen, Der direkt die junge Menschheit betreut, mit Hilfe aller vorhandenen Möglichkeiten der gesamten Verstandeswelt weder zu bestimmen, noch wechselseitige Beziehungen zu ihm aufzunehmen.
031. Weiter wurde festgestellt, dass das Denken des Menschen nicht geneigt ist, sich auf die Gesetze der Logik zu stützen, die allen Vertretern des beweglichen Verstandes eigen ist.
032. Wenn aber die Schlussfolgerungen aufgrund von Denkprozessen doch ausreichend vernünftig waren, so ist völlig unverständlich, warum der Mensch beginnt, Anstrengungen in eine ganz andere Richtung, als es die Schlussfolgerung des Verstandes nahelegt, zu unternehmen.
033. Der Verstand des Weltalls erkannte ebenfalls, dass eine gewisse Liebe im Leben des Menschen eine außergewöhnlich bedeutende Rolle spielt, so, wie sie bei keinem Vertreter des beweglichen Verstandes aller Zivilisationen des Weltalls auftritt.
034. Denn jenes Verständnis und die Skala der starken Gefühlserlebnisse, die der Mensch besitzt, fehlen ganz und gar in der Lebenstätigkeit der Welt des Verstandes.
035. Und das Ungewöhnlichste bei alledem war, dass der außerirdische Verstand das Vorhandensein einer gewissen unsterblichen Seele beim Menschen erkannte, dank derer er fähig ist, sich immer wieder auf der Erde zu verkörpern, was für keinen der Vertreter des Verstandes im Weltall möglich ist.
036. Wie lange auch das Leben des einen oder anderen Vertreters des beweglichen Verstandes in der materiellen Welt auch anhält, es kommt schließlich unbedingt ein endgültiges Ende.
037. Wonach die gesamte angehäufte Information in das Gedächtnis des planetarischen Verstandes übergeht, von der lebendigen Individualität aber bleibt nichts übrig.
038. Der Mensch aber zeigte, dass in der Schöpfung eine für alle ungewöhnliche Form der Lebenstätigkeit existiert.
039. Die außerirdische Verstandeswelt hat nachvollzogen, dass nach dem Lebensende des materiellen Körpers des Menschen, entsprechend den allgemein bekannten Gesetzen der Materie, sich vom Körper ein energetischer Doppelgänger abtrennt, der eine bestimmte Anzahl von Tagen existieren kann; doch nach Ablauf dieser Periode, als der energetische Doppelgänger zerfiel und sich mit den Kraftströmen des Planeten vereinte, wurde plötzlich ein gewisser weiterexistierender leuchtender Punkt entdeckt,
040. Der sich nach den ihm eigenen Gesetzen zu bewegen begann.
041. Und nur dadurch, dass die Seele eine gewisse Lebenserfahrung angesammelt hat, wenn man es bildhaft darstellt, Metallintarsien in ihrem Gewebe ähnlich, konnten die Vertreter des beweglichen Verstandes sie mit ihren Möglichkeiten bereits bemerken, während man sie in reiner Form mit diesen Möglichkeiten nicht sehen kann.
042. Nachdem die Vertreter des außerirdischen Verstandes diese Grundbesonderheiten im Leben der jungen Menschheit erkannt hatten, versuchten sie unaufdringlich und vorsichtig auf das einzuwirken, was sich im Leben der menschlichen Gesellschaft intuitiv in Form von primitiven Anstrengungen gestaltete, nämlich wechselseitige Beziehungen zu Jenem herzustellen, Den sie fürchteten und Dessen Schutz sie benötigten,
043. Den sie gnädig stimmen und zu Hilfe gewinnen wollten für die Befriedigung ihrer egoistischen Bedürfnisse.
044. Auf der Grundlage, dass die innere Besonderheit des Verstandes in dem Bestreben besteht, den Schöpfer der Welt der Materie in jeder Erscheinung der offenbarten materiellen Welt der umgebenden Realität zu betrachten und zu erkennen, der Mensch aber aufgrund des Einflusses der Seele eine ständige Neigung empfand, seinen Himmlischen Vater zu suchen, begann sich die Lebenstätigkeit der menschlichen Gesellschaft auf natürliche Art und Weise mit allen möglichen Werken der menschlichen Hände zu füllen, in denen der Mensch danach begehrte, seinen allmächtigen Beschützer darzustellen.
045. Der Mensch hoffte aufrichtig, dass sein Großer Wahrer Gott sich leicht in jedem materiellen Objekt offenbaren könne.
046. Dieses Niveau des Verstandes des Menschen nutzend und ebenfalls geschickt die Umstände ausnutzend, wenn einzelne Personen die Fähigkeit besaßen, die auf sie gerichteten gedanklichen Vorschläge aus einer Welt aufzunehmen, die für sie unsichtbar war, versuchte der außerirdische Verstand, dem Bewusstsein der jungen Menschheit die notwendigen Hinweise über die Gesetze der Materie zu geben, die man zum Wohle seiner Lebenstätigkeit anwenden kann.
047. Doch als Sklave des Egoismus hatte es der Mensch nicht eilig, diese Kenntnisse mit allen anderen zu teilen.
048. Und dann sammelten sich die Kenntnisse solcher Art allmählich in den Händen irgendeiner kleinen Menschengruppe, die sich das Recht herausnahm, für sich die Lorbeeren der Ehre und Achtung zu ernten.
049. Durch die Anhäufung derartiger Kenntnisse und durch die Fähigkeit, sie richtig zu nutzen, konnte man leicht Macht über eine große Zahl von Mitbrüdern erlangen, die so eine Information nicht besitzen.
050. Der dem Egoismus untertänige Verstand musste so eine Gesetzmäßigkeit natürlich bemerken.
051. Und auf dieser Grundlage wurden ausnahmslos alle machtbesitzenden Organisationen aufgebaut, die bis auf den heutigen Tag existieren,
052. Unabhängig davon, ob sie sich vor der Finsternis verneigen, oder sich hinter weltlichen und kirchlichen Namen verstecken.
053. Doch nicht vornehmlich wegen der Hinweise wissenschaftlich-technischen Charakters, was oftmals sowohl durch eine gedankliche Verbindung geschah, als auch durch unmittelbare Begegnungen von Vertretern der außerirdischen Welt mit dem Menschen, versuchte man, auf die Lebenstätigkeit der jungen menschlichen Gesellschaft einzuwirken,
054. Sondern als bewusste Notwendigkeit, die günstigsten Anstrengungen zu unternehmen, die in der Lage waren, die wilden Handlungen der Vertreter der menschlichen Gesellschaften soweit wie möglich einzudämmen, die unter der Macht einer rasenden Zügellosigkeit des Egoismus standen, Handlungen, die auf das ständig unvernünftige Bestreben gerichtet waren, sich gegenseitig wegen nichtiger Ziele das Leben zu nehmen;
055. Wobei sowohl das erreichte Ziel, als auch die dafür unternommenen Anstrengungen gleichermaßen zur Selbstzerstörung sowohl des Menschen selbst, als auch der Gesellschaft als Ganzes führen.
056. Eine Gesellschaft, die nach den Gesetzen des Egoismus entstand und immer noch besteht, besitzt niemals in sich natürliche, frei unternommene Anstrengungen zu einer Einigung höchster Qualität, doch so eine Gesellschaft hat die ständige innere Neigung zur endlosen Teilung und Absonderung,
057. Was in diesem Fall ebenfalls eine große Gefahr für die menschliche Zivilisation ist.
058. Die Unversehrtheit jeder Gesellschaft hängt vollständig von den Gesetzen ab, nach denen die Unversehrtheit jedes beliebigen lebendigen Organismus in der Welt des materiellen Daseins aufrechterhalten wird.
059. Wobei, wenn irgendein Organismus Anstrengungen unternimmt, die der Ausrichtung der sich entwickelnden Harmonie entsprechen, so wird die vom Alleinigen hineingelegte Entwicklungsinformation in den Zellen dieses Organismus intakt gehalten, und die Gesetze, die die Zellen nach einer bestimmten Ordnung verbinden, bleiben beständig und unerschütterlich in dem Rahmen, der von der Harmonie festgesetzt wurde.
060. Im entgegengesetzten Fall wird die Entwicklungsinformation in den Zellen gelöscht, und der unversehrte Organismus beginnt die dauernde Selbstzerstörung anzustreben, was in qualitativ immer schwerer werdenden Krankheiten in Erscheinung tritt.
061. So eine Art von Krankheiten und von Selbstzerstörung werden unvermeidlich all diejenigen treffen, die der Richtung der Harmonie entgegengesetzte Anstrengungen unternehmen,
062. Unabhängig von den glänzenden, weitläufigen Losungen über das Wohl, hinter denen aus irgendeinem Grund jene, die bestrebt sind, sich als Könige der Natur zu bezeichnen, immerzu versuchen, ihre Nachlässigkeit zu verstecken.
063. Und da ihr in Abhängigkeit von bestimmten Gesetzmäßigkeiten immer dazu neigt, Anstrengungen zu unternehmen, die euch unvermeidlich zur Selbstzerstörung führen, hat der außerirdische Verstand den verständlichen Entschluss gefasst, der jungen menschlichen Gesellschaft eine in seiner Macht stehende Hilfe zu leisten.
064. Doch damit man eure Lebenstätigkeit auf günstige Weise berichtigen konnte, brauchte man nicht Hinweise wissenschaftlich-technischen Charakters, sondern philosophisch-ideologische, wofür bereits günstige Bedingungen durch die sich entwickelnde religiös-mystische Seite eures Lebens geschaffen waren.
065. Der Verstand des Weltalls kannte die Absichten eures Himmlischen Vaters in Bezug auf eure Entwicklung nicht und kann sie auch nicht wissen.
066. Da er eure nicht geringen Schwierigkeiten sah, durch die euch der unvermeidliche Untergang drohte, doch keinerlei offen auftretende Anstrengungen vonseiten eures Vaters zu eurer Rettung bemerkte, beschloss der außerirdische Verstand, Anstrengungen nach eigenem Ermessen zu unternehmen, wobei er behutsam das mit einbezog (wrtl. mitspielte), woran ihr sehr gern glauben wolltet.
067. Und wenn euer Glaube an irgendwelche Umstände oder Erscheinungen ausreichend stark war, so wurden euch nach und nach unbedeutende Hinweise gegeben, ohne eure Überzeugung anzurühren und ohne euer Verständnis in eine vollkommenere Richtung zu ändern.
068. Doch sobald günstige Bedingungen für den Erwerb vollkommenerer Begriffe auftraten, nutzte der außerirdische Verstand dies immer aus.
069. Wonach in der einen oder anderen Gesellschaft Ideen entstanden, die fähig waren, das bereits Vorhandene revolutionär in Vollkommeneres umzuwandeln.
070. In der Welt des Verstandes des Weltalls existiert die natürliche Gesetzmäßigkeit, nach der jeder ständig an Anstrengungen interessiert ist, das Vollkommenere zu finden, wonach alle das Gefundene mit Bereitschaft einstimmig annehmen.
071. Diese Gesetzmäßigkeit funktioniert in eurer Lebenstätigkeit absolut nicht.
072. Und der außerirdische Verstand stößt ständig auf die ihm ungewöhnliche Situation, für die charakteristisch ist, dass jeder Mensch an die eine oder andere `Wahrheit´ aus seiner Sicht fest geglaubt hat, und diese `Wahrheit´ als die einzig richtige und vollkommenste ansah,
073, Davon ausgehend, dass es etwas Wahreres als das, an was er bereits glaubt, niemals mehr geben kann.
074. Diese charakteristische Besonderheit der Erscheinungsform gerade der Seele des Menschen ist berufen, euch untrennbar in der Hand Gottes zu halten, die ihr verstärkt zu finden sucht, aber an ihrer Stelle findet ihr oft etwas euch Mitreißendes, was jedoch in keinerlei Verbindung zur Hand des Vaters steht.
075. Und deshalb entstanden in eurem Leben in Verbindung eben mit dieser charakteristischen Besonderheit der Seele nur zusätzliche Lehren, anstatt dass das Veraltete in das Vollkommenere umgestaltet wurde.
076. Genau nach diesem Prinzip entstehen bis zum heutigen Tag in der Geschichte der Existenz der menschlichen Zivilisation ständig neue Lehren und Strömungen, sowohl bezüglich religiöser, als auch philosophischer Richtungen.
077. Mit dem einzigen Unterschied, dass bei philosophischen Richtungen die Anhänglichkeit bezüglich der aufgestellten Dogmen wesentlich schwächer in Erscheinung tritt.
078. Doch der außerirdische Verstand war nicht in der Lage, noch irgendetwas zu tun außer immer mehr neue Lehren entstehen zu lassen.
079. Um so mehr konnte man sehen, dass, obwohl viele Lehren entstanden, doch jeder wirklich nach Weisheit Strebende die Möglichkeit hatte, die notwendigen Schätze zu sammeln, indem er unvoreingenommen verschiedene Lehren betrachtete und aus ihnen die vollkommensten Werte heraussuchte.
080. Das verstandesmäßige Herangehen mittels einer Hilfestellung an eine unbekannte Unternehmung lässt natürlich die Vergabe von falschen Hinweisen zu.
081. Diese Tatsache ist dem außerirdischen Verstand, der die menschliche Gesellschaft betreut, gut bekannt.
082. Und deshalb tritt, nachdem von ihnen wieder einmal irgendein Komplex von Lehren ausgesandt wurde, eine Periode der Analyse real auftretender Fehler ein, die man nicht vorhersehen konnte.
083. Wonach die neuen Begriffe mit den vollkommeneren Berichtigungen ausgesandt werden, wenn dafür die notwendigen günstigen Bedingungen bestehen, was äußerst selten der Fall ist.
084. Was entweder durch eine neue Strömung innerhalb einer bereits existierenden Lehre in Erscheinung tritt, oder durch eine neue Lehre.
085. Doch unvermeidlich traten sehr viele Fehler auf, die mit Hinweisen in Bezug auf eure Entwicklung verbunden waren.
086. Umso mehr, als der außerirdische Verstand in eurem Fall die Erscheinungsformen eines ihm fremden Gesetzes der Entwicklung erfassen muss.
087. Wobei es erforderlich ist, oft bei ein und derselben Erscheinung nach diesen zwei verschiedenartigen Gesetzen der Entwicklung zwei entgegengesetzte Anstrengungen zu unternehmen.
088. So etwas ohne sichtbar offenbarte direkte Hinweise vom Großen Gott wirklich richtig zu erfassen, ist praktisch unmöglich.
089. Doch der Verstand der materiellen Welt handelte weiterhin und versuchte, der jungen Menschheit nach Möglichkeit das zu geben, was als das Günstigste für den nächsten Schritt verstanden wurde, unter Berücksichtigung bestimmter Umstände, in denen sich die eine oder andere kleine Gesellschaftsgruppe befand.
090. Und so ein Einfluss wird immer noch bis zum heutigen Tag überall auf der ganzen Mutter-Erde ausgeübt.
091. Wenn die Möglichkeit überhaupt nicht schwierig ist, einen Hinweis mit irgendwelchen euch unbekannten Erscheinungsformen der Gesetze der Materie zu begleiten, was von euch als Wunder aufgenommen wird, so engt dagegen eine andere Schwierigkeit wesentlich die Möglichkeit ein, die Lebenstätigkeit der menschlichen Gesellschaft zu beeinflussen.
092. Diese Schwierigkeit besteht in dem äußerst seltenen Zusammenfallen zweier notwendiger Voraussetzungen in einem Menschen.
093. Die eine Voraussetzung besteht in der Fähigkeit, die ankommende Botschaft nur auf dem Bewusstseinsniveau auswählend aufzunehmen, was nach bestimmten Gesetzen ohne Komplikationen für euch äußerst schwierig einzurichten ist.
094. Die andere Voraussetzung aber besteht darin, dass die Qualität der inneren Welt und des Bewusstseins optimal sein muss für die würdige Erfüllung der für den Menschen äußerst schwierigen Mission;
095. Was ebenfalls ungewöhnlich schwierig inmitten einer großen Menge anzutreffen war.
096. Um so mehr, als, in direkter Abhängigkeit vom Egoismus und dem primitiv abergläubischen Zustand des Bewusstseins, die ständige Bereitschaft von Verfechtern des bereits Vorhandenen, alles Neue und vorerst noch Unverständliche zu jagen und zu hetzen, immer zusätzliche ernsthafte Schwierigkeiten schafft.
097. Aber dennoch gelang es den außerirdischen intelligenten Betreuern, etwas zu tun, und in der Entwicklungsgeschichte der menschlichen Zivilisation erschienen immer mehr bedeutende Namen unter euren Mitbrüdern.
098. Auf diese Art und Weise, sowohl das berichtigend, was die junge Menschheit bei den ersten Schritten im religiös-mystischen Werden selbstständig erreichen konnte, als auch direkt mitwirkend bei der Entstehung aller neuen religiösen Lehren, außer einer, versucht der außerirdische Verstand euch zu lehren, nicht das zu tun, was euch und die ganze menschliche Zivilisation zur Selbstzerstörung führt.
099. Da aber die Gesetze eurer wahren Entwicklung dem Verstand des Weltalls unbekannt sind, wurde euch zur Hilfe auf der Grundlage dessen, was dem außerirdischen Verstand von eurer Lebenstätigkeit am verständlichsten war – und das sind alle Besonderheiten, die mit eurem Körper zusammenhängen, bestimmte Eigenschaften der natürlichen Gefühlsbesonderheiten und des Bewusstseins, – vieles davon eröffnet, was nur der Entwicklung der Vertreter des beweglichen Verstandes der materiellen Welt eigen ist.
100. Das ist sowohl das Gesetz der Gerechtigkeit, was für die einen in dem Gebot `Auge um Auge´ zum Ausdruck gebracht wurde, und für die anderen, in Abhängigkeit von einem anderen Niveau der Realitätsauffassung, in der Gesetzmäßigkeit der unbedingt rückwirkenden Folge (Vergeltung), die in der Natur existiert und mit dem Wort `Karma´ bezeichnet wird, Gestalt annahm;
101. Das sind auch alle möglichen Leitungsmethoden energetischer Lebensströme, die in bestimmten Kanälen im Körper fließen, als auch verschiedenartige Ausgleichsmethoden psycho-emotionaler Energien,
102. Was in einigen Kenntnissen der Tibeter enthalten ist, als auch in der Yogalehre mit verschiedenen Meditationen, die ihrerseits den Zugang zum Bewusstsein des Menschen für eine Einwirkung irgendeiner daran interessierten außerirdischen Quelle erleichtern.
103. Und all das wird irrtümlich für die Seelenentwicklung als notwendig erachtet, während alle Methoden dieser Art absolut keine Beziehung gerade zur Seele haben;
104. Das sind auch die Hinweise an euch über das existierende Gesetz der Reinkarnation.
105. Da aber das Gesetz selbst unbekannt war, entstand bei einigen Gesellschaften das nachvollziehbare falsche Verständnis über eine Reihe endloser Reinkarnationen und darüber, dass die Seele des Menschen in Pflanzen, Steinen und Tieren reinkarniert werden könne;
106. Das sind auch würdige Anstrengungen, um euch zu einem Verständnis über die Existenz des einzigen Gottes, der euch geschaffen hat, hinzuführen.
107. Denn von Zeit zu Zeit entstanden in verschiedenen Gesellschaften primitive Begriffe von Vielgötterei.
108. Doch wiederum, weiterhin nichts vom wahren Wesen eures Himmlischen Vaters wissend, eröffnete euch der außerirdische Verstand davon vieles in Form von solchen Bildern, die euch am verständlichsten waren und die ihr selbst gern im Wesen eures Gottes gesehen hättet,
109. Dem dabei teilweise jenes zugeschrieben wurde, was nur für den Schöpfer des materiellen Daseins charakteristisch ist.
110. Und dann entstanden für euch die Erzählungen über den Alleinigen Schöpfer, der Himmel und Erde schuf, und ebenfalls alle Lebewesen und den Körper des Menschen;
111. Darüber, dass der Große Schöpfer sowohl liebt als auch bestraft, sich wünschen kann, euch zu helfen, aber sich auch im Zorn von euch abwenden kann; darüber, dass Er weise und listig ist und Selbst bestimmt, wem er gnädig ist und wen er bestraft.
112. Wobei, indem euch vom Zorn des Allerhöchsten erzählt wurde, nur ein Ziel verfolgt wurde: durch eure in diesem Fall wahrscheinliche Angst vor einer Bestrafung dürstete der außerirdische Verstand danach, euch in eurem unbändigen Streben nach groben Handlungen, die der Harmonie widersprachen, aufzuhalten.
113. Doch die Angst dieser Art kann man nur in dem einen Fall aufrecht erhalten, nämlich wenn regelmäßig unverzüglich strenge Bestrafungen eines jeden Menschen für jedes übertretene, angeblich von Gott vorgeschriebene Gesetz folgen.
114. Da ihr aber oft gerade das nicht feststellt, verfliegt bei vielen leicht die Angst und reißt sie wiederum dazu hin, immer entschlossener lebensgefährliche Anstrengungen zu unternehmen.
115. All diese beschriebenen und anderen emotionalen Eigenschaften, die eurem Himmlischen Vater zugeschrieben werden, stehen in Wirklichkeit nicht nur zu dem Schöpfer des materiellen Daseins, sondern auch zu eurem Gott in absolut keiner Beziehung.
116. Doch ihr seid sehr geneigt, vieles davon mit Bereitschaft aufzunehmen, und deshalb, bei der Einschätzung, dass das etwas Wichtiges für euch sei, offenbarte der außerirdische Verstand euch dies im Überfluss, indem er verschiedene Situationen inszenierte, bei denen Botschaften ausgesandt wurden, die zu euch angeblich von Gott kamen.
117. Und dann nahm irgendein Prophet eine bestimmte für ihn bedeutsame Erscheinung auf dem Bewusstseinsniveau auf und begann, eine zu ihm angeblich von Gott kommende Botschaft zu empfangen,
118, Wonach sie aufgezeichnet und jenen übermittelt wurde, für die sie bestimmt war. Wobei all das von Zeit zu Zeit von irgendwelchen äußeren, für alle Anwesenden sichtbaren Zeichen begleitet wurde.
119. Der Verstand des Weltalls, der die Möglichkeit hat, die wahrscheinlichste nächstliegende Zukunft in der Lebenstätigkeit der einen oder anderen Gesellschaft oder des einzelnen Schicksals der Vertreter dieser Gesellschaft auszurechnen, konnte leicht in derartige Aufrufe einige Vorhersagen einbringen, die sich später bewahrheiteten und die Autorität des Propheten bestätigten und festigten.
120. Viele Lehren begannen damit, dass eben einige von euch vom außerirdischen Verstand auserwählt wurden als Propheten, Priester, Schamanen und andere verschiedenartige Meister, die fähig waren, notwendige Warnungen und vollkommenere Hinweise den Nächsten oder der ganzen Gesellschaft, der diese Verkünder angehörten, zu offenbaren.
121. Darüber hinaus existieren weiterhin auch bis in die heutige Zeit noch solche Umstände, wo jemand aus den mächtigen Hierarchien des Weltallverstandes fähig ist, persönlich einen auf der Erde geborenen Körper in Besitz zu nehmen.
122. Dabei inkarniert sich keine Seele in einen derartigen Körper.
123. So ein Hierarch aus einer der Welten des Universums betreut seit langem von Zeit zu Zeit das indische Gebiet auf der Mutter-Erde,
124. Weswegen in den Glaubenslehren der Menschen aus diesem Winkel der Erde die Namen Krishna, Shiva, Vishnu usw. erschienen.
125. Unter euren indischen Mitbrüdern in einem ausgewählten Körper erschienen, offenbart er viele Handlungen, die fähig sind, leicht äußerstes Erstaunen und Begeisterung bei den Menschen hervorzurufen, denn er beherrscht die Gesetze der Materie, selbst unter vielen seiner Mitbrüder, auf einem sehr hohen Niveau.
126. Das noch äußerst begrenzte Bewusstsein des Menschen nimmt diese Handlungen leicht als Wunder auf, die angeblich nur Gott selbst schaffen kann.
127. So ein Ankömmling überbringt den Vernehmenden eigenständig all das, was er für notwendig hält zu verkünden.
128. In diesem Fall aber sind das immer die gleichen vedischen Gesetze, die ebenfalls von ihm im tiefen Altertum im selben Land überbracht wurden,
129. Nur bei jedem neuen Mal mit einzelnen, zusätzlichen Korrekturen, die in Verbindung mit den selbstverständlich auftretenden Abweichungen im Verständnis der alten Gesetze vom Menschen notwendig sind und manchmal sogar mit völligem Verlust einiger Elemente, die in diesen Gesetzen enthalten sind.
130. Alle bedeutenden Lehren, die mühselig vom außerirdischen Verstand in das Leben der menschlichen Gesellschaften eingeführt wurden, erzählen in der Regel sehr viel von gewaltigen und mächtigen Größen, von einer Menge von Gesetzen der Materie, die nur bei der Lebenstätigkeit des materiellen Körpers mit all seinen Erscheinungsformen günstig sind; doch gerade das für die Seelenentwicklung Günstige wird äußerst unbedeutend eröffnet und das in sehr primitiver Form.
131. Und dabei werden aus Unwissenheit zahlreiche Erscheinungsformen der materiellen Gesetze, die mit euch verbunden sind, mit Begriffen über eine angeblich geistige Entwicklung häufig überdeckt.
132. Doch dabei handelt es sich nicht um eine bewusste Verdeckung der Hauptgesetze, sondern diese Gesetze waren sowohl der Menschheit selbst, als auch den außerirdischen intelligenten Betreuern unbekannt.
133. Und so sehr der außerirdische Verstand auch bestrebt war, im Verlauf von Jahrhunderten unermüdlich geduldig verschiedene, mit jedem Mal immer vollkommenere moralisch-ethische Begriffe einzuführen, die in einer vollkommeneren Lehre aufgestellt wurden, und die von Zeit zu Zeit selbst viele untereinander feindselige kleine Gemeinschaften in eine relativ beständige große Gesellschaft vereinen konnten, – so gelang es trotzdem in keiner Weise, der Menschheit zu helfen, die hartnäckig entstehenden Spaltungen zwischen den verschiedenen Gesellschaften zu überwinden,
134. Die aufgrund ständig erscheinender verschiedener egoistischer Gegensätze entstehen, welche in Abhängigkeit von dem gleichen Egoismus niemals vernünftig gelöst werden können.
135. Selbst die jahrhundertelangen Anstrengungen des außerirdischen Verstandes aber, die berufen waren, euch heranzuentwickeln und somit unbedingt auch den Egoismus bändigen sollten, hatten zu nichts geführt.
136. So, wie der Egoismus vorhanden war, so blieb er auch und veränderte sich nur leicht und wurde vielfältiger, wobei er sich wunderbar den auftretenden neuen äußeren Bedingungen anpasste;
137. Was den Umstand stabil aufrecht erhält, in dem die auf einer Mutter-Erde lebende zahlreiche Familie der Kinder des einen Himmlischen Vaters durch eine absurde Menge verschiedener Grenzen untereinander getrennt ist.
138. Zur heutigen Zeit, die der außerirdische Verstand schon viel früher fähig war, als eine Zeit der endgültigen Entscheidung des Schicksals der menschlichen Zivilisation zu bestimmen, begannen die außerirdischen Welten letzte Anstrengungen zu unternehmen, die berufen waren, die gutmütigste Atmosphäre in der Lebenstätigkeit der menschlichen Gesellschaft beim Vorhandensein verschiedener religiös-mystischer Vereinigungen zu schaffen.
139. Da es nicht in der Kraft des außerirdischen Verstandes stand, all eure Anstrengungen von dieser Seite her auf eine einheitliche, vollkommenste moral-ethische Glaubenslehre zu konzentrieren, wurden von seiner Seite Versuche unternommen, wenigstens alle Hauptreligionen zu der Einheit einer wohlgestalteten Koexistenz zu führen, gegründet auf gleiche Rechte und zu gleichen Bedingungen,
140. Damit die Spaltung der Entfremdung zwischen den Glaubenslehren so weit wie möglich aufgehoben würde;
141. Was auch später in neuen Lehren, sowohl solchen mit größerem religiösen Einschlag, als auch solchen mit größerer Neigung zur Seite des Bewusstseins, in Erscheinung trat.
142. Auf dieser Grundlage entstanden die Lehren Bahai, Agni-Yoga und einige andere.
143. Doch neben den Anstrengungen großen Maßstabs seitens der Vertreter des Weltallverstandes zur Hilfestellung der jungen Menschheit, einhergehend mit leuchtenden Früchten, gab es eine nicht geringe Anzahl von Anstrengungen in die gleiche Richtung mit begrenzterem Charakter, und außerdem wurden und werden weiterhin, was unvermeidlich war, in einem eurer Entwicklung entgegengesetzten Sinne besonders in den heutigen Tagen nicht wenige Anstrengungen unternommen.
144. Wenn von einer bestimmten Zeit an in der Weltallschöpfung anstelle einer Entwicklungsrichtung des Verstandes zwei verschiedene Richtungen zu existieren begannen, die nicht über die Grenzen der Harmonie hinausgehen, so können bei einer natürlichen Kreuzung der Interessen zweier solcher Welten bei ein und derselben Erscheinung entgegengesetzte Meinungen auftreten bezüglich der Anwendung der einen oder anderen Anstrengungen in Bezug auf diese Erscheinung.
145. Und dann werden, ohne sich direkt gegenseitig in ihre Handlungen einzumischen, eigenständige Unternehmungen getätigt.
146. In der Schöpfung des materiellen Daseins gibt es ein Gesetz, das den entwickelten Zivilisationen des beweglichen Verstandes verbietet, sich direkt in die Entwicklung einer jungen Zivilisation des beweglichen Verstandes einzumischen, womit die Freiheit der Wahl der Vertreter der jungen Gesellschaft von einem bestimmten Niveau ihrer Entwicklung an gestört würde.
147. Der außerirdische Verstand hat nicht das Recht, sich in die Entwicklung eurer Gesellschaft einzumischen, wobei er die Freiheit eurer Wahl verletzen würde.
148. Unter einem Einfluss aber, der die Freiheit der Wahl nicht verletzt, versteht man das Hineinlegen einer bestimmten Information in euer Bewusstsein während seiner natürlichen, normalen Tätigkeit.
149. Wobei ihr die volle Freiheit der Wahl habt, wie ihr auf die angekommene Information reagiert.
150. Doch wenn euer Verstand die Möglichkeit hätte, das Geschehen ohne Verzerrungen genau so zu erfassen, wie das bei den Vertretern der außerirdischen Welten geschieht, so würde das genannte Gesetz die gleichen Bedingungen für alle schaffen, die ihm unterliegen.
151. Da aber die Tätigkeit eures Verstandes vorerst noch vollkommen von den egoistischen Naturbesonderheiten abhängt, so garantiert unter richtiger Berücksichtigung eurer Schwächen und Anhänglichkeiten jegliche äußere Einwirkung auf ihn die notwendige unvernünftige Reaktion eurerseits auf die vorgenommene Beeinflussung.
152. Und obwohl ihr ebenfalls die völlige Freiheit der Wahl habt, die einen oder anderen Entschlüsse zu fassen, sind eure Schritte leicht vorherzusagen.
153. Folglich ist es für die Vertreter des außerirdischen Verstandes ausreichend einfach, auf eure Entwicklung Einfluss zu nehmen, ohne das Gesetz der Harmonie über die Freiheit der Wahl zu übertreten.
154. Alles hängt davon ab, welche Qualität und welchen Inhalt der Informationsstrom hat, der unter Berücksichtigung eurer Naivität und eures Unwissens über die wahren Gesetze eurer Entwicklung auf euer Bewusstsein gerichtet wird.
155. Und während im Altertum die Fähigkeiten eures Verstandes, feinere Informationsströme aufzunehmen, eine seltene Erscheinung war, so treten zur heutigen Zeit diese Fähigkeiten bei euch in wesentlich größerer Menge auf,
156. In Zusammenhang mit der natürlichen Veränderung in der Entwicklung eures Verstandes.
157. Und jetzt hängt euer Wohlergehen davon ab, wie wachsam denn euer Herz sein wird.